Peter Mellert

Osteopathie in Fürth / Nürnberg

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Die osteopathische Behandlung

In meiner Praxis behandele ich funktionelle Störungen sowie chronische und psychosomatische Erkrankungen. Einige Beispiele dafür sind:

Beschwerden an Muskeln und Gelenken

Unsere modernen Arbeitsweisen führen oft zu:
  • Schmerzen im Rücken,
  • im Schulter- / Nackenbereich
  • und an den Gelenken.
Verantwortlich hierfür sind oft monotone sich ständig wiederholende Bewegungen oder starre Körperhaltungen (sitzende Tätigkeiten) die schließlich zur Überbeanspruchung führen. Die Folgen sind:
  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen
  • „Hexenschuss“
Hier kann die Osteopathie oft helfen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Einsatzmöglichkeiten:
  • Migräne
  • Spannungskopfschmerzen
  • Unfallfolgen
  • Tinitus
  • funktionelle Beschwerden der inneren Organe (Verdauungsstörungen)
  • und viele weitere

Darüber hinaus kann die Osteopathie auch präventiv angewandt werden. Wer bereits weiß, dass sein Körper z.B. durch seine berufliche Tätigkeit einem höheren Risiko für Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt ist kann die Osteopathie als Möglichkeit zur Vorbeugung nutzen.

Grundsätzliches zur Behandlung

Man kann sagen, dass der Osteopath den Verlust von Bewegung behandelt. Hierunter versteht er jedoch nicht nur die Bewegung von Knochen, Muskeln und Gelenken, sondern auch die Mitbewegung der Organe bei der Atmung, die Bewegungen des PRM aller Strukturen im Körper und die Bewegungen der zirkulierenden Körperflüssigkeiten. Ist Bewegungsverlust vorhanden, kommt es zu eingeschränkter Funktionalität. Übersteigt dies die Kompensationsfähigkeit, kommt es darüber hinaus zur Entwicklung von Symptomen, z.B. von Schmerz.

Ziel der Behandlung ist es, die verlorene Mobilität wiederherzustellen. Über die dann verbesserte Funktionalität verschwindet schließlich auch das Symptom. Eine osteopathische Behandlung bei mir beginnt mit einem Gespräch in dem Sie mir Ihre Beschwerden schildern können und ich gegebenenfalls Rückfragen stelle. Dann erfolgt eine Befundaufnahme, bei der ich mittels osteopathischer Testverfahren ermittele, wo in Ihrem Körper Mobilität verloren gegangen ist.

In einem weiteren Schritt setze ich diese gefundenen Zonen zueinander in Beziehung, um heraus zu finden, an welcher Stelle Ihr Körper aus einer angebotenen Unterstützung den meisten Nutzen ziehen kann. Hier beginnt nun die Auflösung der restriktiven Zonen.

Erstattung der Kosten

Privat Versicherte können die Kosten erstattet bekommen. Hierzu kann ich ihnen auf Wunsch eine Rechnung nach Heilpraktiker Gebührenordnung stellen.

Gesetzlich Versicherte: Einige Kassen zahlen im Rahmen ihrer freiwilligen Zusatzleistungen einen Zuschuss zu den Behandlungskosten. Auskünfte erhalten Sie bei ihrer Kasse.

Osteopathie

Der Mensch ist eine Einheit, und kann nur als solche behandelt werden

Begründer der Osteopathie war der Amerikaner Andrew Taylor Still, Sohn eines Arztes und Pfarrers. Im Jahr 1874 stellte er sein Behandlungskonzept vor und prägte den Begriff Osteopathie: von griechisch Osteon = Knochen und Phatos = Leiden. Sein ursprünglich auf Knochen und Muskeln begrenztes Konzept wurde von seinen Schülern im Laufe der Zeit beträchtlich erweitert und umfasst heute den ganzen Menschen.

Die drei Säulen der Osteopathie

Das osteopathische Bild des Menschen, sowie das daraus resultierende Behandlungskonzept, basiert auf drei essenziellen Grundannahmen:

1. Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig
Lassen Sie mich das an einem Beispiel erklären:

Damit die Atemluft die Lungen in verträglicher Weise erreicht, nämlich feucht, warm und sauber ist die Nase mit Haaren ausgekleidet, um die Luft zu filtern. Die Schleimhäute unterstützen diese Filterfunktion und sorgen zusätzlich für Befeuchtung. Die Ausstülpung der Nase aus dem Gesicht verlängert den Atemweg und somit die Zeit, die zur Verfügung steht um die Luft zu erwärmen.

Grundsätzlich geht man in der Osteopathie davon aus, dass jedes Detail des Körpers so beschaffen ist wie es nötig ist, um seine Aufgabe optimal zu erfüllen.

Die konsequente Anwendung dieses Prinzips führte bei Sutherland zur Entwicklung des craniosacralen Konzepts (siehe unten)

2. Der Körper ist eine Einheit
3. Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte

Die drei Systeme in der Osteopathie

  1. Parietales System
    Parietal bedeutet: wand- bzw. rumpfständig und umfasst Muskeln, Knochen und Gelenke, also den Bewegungsapparat. Ursprünglich beschäftigte sich die Osteopathie nur damit.

  2. Viszerales System
    Mit dem Begriff Viszera bezeichnet man in der Medizin alle inneren Organe.
    Ziel der Behandlung ist hier die freie Mobilität sowie die Wiederherstellung der freien Zirkulation von Blut, Lymphe und Nervenimpulsen. Nerven können durch unerwünschte Spannungen im Gewebe irritiert werden.

  3. Craniosacrales System
    Leitet sich ab von Cranium = Schädel und Os sacrum = Kreuzbein
    Das craniosacrale System wurde von einem Schüler Still´s, William Garner Sutherland, entwickelt. Während seiner Studienzeit an der Akademie von Still betrachtete er immer wieder das Präparat eines menschlichen Schädels. Besonders faszinierten in die seitlich aufsitzenden Os temporale (deutsch: Schläfenbein-) und die Frage, was diese Konstruktion für einen Zweck hat (siehe 1. Säule der Osteopathie). Irgendwann kam ihm die Erleuchtung: Wie die Kiemen eines Fisches ermöglicht diese Anordnung Bewegung des Schläfenbeins!

Er ging dieser Idee weiter nach und fand heraus, dass der Schädel eine sehr subtile, feine pulsierende Bewegung in interner und externer Rotation ausführt. Im Selbstversuch unterdrückte er diese Bewegung mittels Bändern, die er fest um seinen Schädel wickelte. Die daraufhin einsetzenden Beschwerden ließen ihn den Versuch schnell abbrechen. Den gefundenen Rhythmus, der übrigens am ganzen Körper gespürt werden kann, nannte er:

Primärer respiratorischer Mechanismus (-PRM-)

Sein weiteres Berufsleben widmete er der Entwicklung eines Behandlungssystems für diesen Mechanismus mit dem Ziel, ihn zu harmonisieren, wo immer er aus seinem Gleichgewicht kommt. Wichtig ist zu beachten, dass diese drei Systeme zum einen die historische Entwicklung der Osteopathie widerspiegeln, und zum anderen eine didaktische Herangehensweise sind, um das komplexe System Mensch besser zu verstehen. Für den Körper selbst existieren entsprechend der zweiten Säule der Osteopathie keine verschiedenen Systeme. Die Übergänge sind somit auch während einer osteopathischen Behandlung fließend.

Peter Mellert, Jahrgang 1962

Nach langjähriger Tätigkeit in der Alten- und Behindertenpflege entschloss ich mich 1999 zur Ausbildung zum Physiotherapeuten.

Um meinen Patienten noch mehr gerecht zu werden suchte ich schon bald nach einer Möglichkeit den Körper in seiner Gesamtheit zu behandeln. Dabei stieß ich auf die Osteopathie. Also absolvierte ich die 5-jährige Weiterbildung zum Osteopathen am College Sutherland.

Seit 2006 bin ich in eigener Praxis tätig. Zuerst in Ansbach und nun seit November 2020 in Nürnberg.

Kontakt

Peter Mellert
Osteopathie in Fürth / Nürnberg

Die Praxis befindet sich in der Leiblstr. 23, in Nürnberg, Eberhardshof (Nähe ehemaliges Quellekaufhaus).

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen sie uns mit der U-Bahn Linie 1 Haltestelle Eberhardshof.

Mit dem Auto: Parkmöglichkeiten gibt es in der Leiblstraße.



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